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Qualität von Ebersperma vor der Kryokonservierung und nach dem Auftauen durch Analyse von Proteinbanden in bestimmten Ejakulatfraktionen

Diese Studie beschäftigt sich mit der Qualität von Ebersperma vor der Kryokonservierung und nach dem Auftauen.Analysiert wurden Proteinbanden einzelner Ejakulatfraktionen, von denen bekannt ist, dass sie mit der Toleranz des Spermas gegenüber dem Einfrieren assoziiert sind.

Mittwoch 30 April 2014 (vor 4 Jahre 5 Monate 19 Tage)
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Diese Studie beschäftigt sich mit der Qualität von Ebersperma vor der Kryokonservierung und nach dem Auftauen.Analysiert wurden Proteinbanden einzelner Ejakulatfraktionen, von denen bekannt ist, dass sie mit der Toleranz des Spermas gegenüber dem Einfrieren assoziiert sind.

Dazu wurde der spermienreiche Teil des Ejakulats aufgeteilt: in die ersten 10 ml (P1) und den Rest (P2). Diese Portionen wurden kryokonserviert und die ermittelten Banden mittels eindimensionaler Gelelektrophorese analysiert.

Wie sich das Vorhandensein verschiedener Proteinbanden auf die Spermienmotalität und die Membranintegrität vor dem Einfrieren und nach dem Auftauen auswirkt, wurde mittels ANOVA-Varianzanalayse ermittelt.

Die Spermienmotilität, die Membranintegrität sowie die Akrosomenintegrität waren in der Gruppe P1 höher als in P2 (P < 0.05).Die Präsenz der 19kDa Bande war mit einer erhöhten Motilität und einer verbesserten Membranintegrität vor dem Einfrieren, aber reduzierter Akrosomenintegrität assoziiert (P < 0.05). Das Vorhandensein der 44kDa Bande ging einher mit reduzierter Spermienmotalität und Akrosomenintegrität nach dem Auftauen (P < 0.05). Eine verbesserte Akrosomenintegrität wurde bei gleichzeitigem Nachweis der 80kDa Bande (P < 0.05) ermittelt. Die Präsenz der 100kDa Bande war assoziiert mit reduzierter Membranintegrität vor dem Einfrieren und herabgesetzter Spermienmotilität nach dem Auftauen (P < 0.05). Der Nachweis der 18kDa Bande ging in der Gruppe P2 mit einer Reduktion von sowohl der Spermienmotilität als auch der Membranintegrität einher (P < 0.05), dieser Effekt wurde in P1 nicht nachgewiesen (P < 0.05).

Zusammenfassend zeigt sich, dass Sperma aus Gruppe P1 eine höhere Toleranz gegenüber dem Einfrieren hat als Proben aus Gruppe P2 und dass die Proteinbanden 18,19,44,65,80 und 100 kDa potentielle Marker bezüglich der Toleranz des Spermas gegenüber Kryokonservierung sein könnten.

C.D. Corcinia, A.S. Varela Jr., R. Pigozzo, G. Rambo, K.L. Goularte, K. Calderama, P.M.M. Leon, D.C. Bongalhardo, T. Lucia Jr. Pre-freezing and post-thawing quality of boar sperm for distinct portions of the ejaculate and as a function of protein bands present in seminal plasma. Livestock Science. Volume 145, Issues 1–3, May 2012, Pages 28–33.

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