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Deutschland – Außenhandel im Fleischsektor im ersten Quartal 2014

Der deutsche Außenhandel mit Fleisch und Fleischwaren wies im ersten Quartal nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) über alle Kategorien hinweg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres z. T. stark rückläufige Entwicklungen aus.

Donnerstag 19 Juni 2014 (vor 4 Jahre 2 Monate 30 Tage)
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Der deutsche Außenhandel mit Fleisch und Fleischwaren wies im ersten Quartal nach den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) über alle Kategorien hinweg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres z. T. stark rückläufige Entwicklungen aus.

Die Einfuhren von Fleisch und Schlachtnebenerzeugnissen verzeichneten in der Summe - lediglich aufgrund des hohen Anteils an Zuschätzungen - gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen kleinen Anstieg um rund 3 % auf rund 610.274 t. Wertmäßig sind die Einfuhren jedoch um 5 % auf eine Gesamtsumme von gut 1,4 Mrd. € gesunken.

Der Schweinefleischsektor macht etwa die Hälfte aller Importe aus, diese Einfuhren verzeichneten gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 11 %. Nahezu alle Einfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch kamen aus den EU-Mitgliedstaaten.

Die Einfuhren von Fleischwaren (Würste und Zubereitungen aus Fleisch) stiegen gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf ein Gesamtvolumen von rund 113.253 t. Damit entfielen 16 % der Einfuhren im gesamten Fleischsektor auf Fleischwaren. Im Fleischsektor insgesamt wurden 723.523 t im Gesamtwert von 1,74 Mrd. € importiert. Wertmäßig sanken die Einfuhren um etwa 4 %.

Über 72 % aller Ausfuhren entfielen auf den Schweinefleischsektor. Diese sanken gegenüber dem 1. Quartal des Vorjahres um 10 %. Nahezu 85 % aller Ausfuhren von frischem und gefrorenem Schweinefleisch entfielen auf den Intra-EU-Handel (das sind rund 340.000 t). Gut 62.000 t wurden in Drittländer exportiert, davon mehr als ein Viertel (26,4 %) nach Südkorea. Der Anteil der der chinesischen Bezüge sank um 11 Prozentpunkte auf 22 %. Die Lieferungen nach Russland gingen aufgrund der seit Februar verhängten ASP-bedingten Liefersperre für frisches und gefrorenes Schweinefleisch aus der gesamten EU um 75 % auf 4.300 t zurück.

Sämtliche Exporte im Fleischsektor beliefen sich im Berichtszeitraum auf etwa 980.000 t im Gesamtwert von 2,2 Mrd. €. Gut 13 % davon entfielen auf Fleischwaren (Würste und Zubereitungen aus Fleisch). Die Ausfuhren von Fleischwaren stiegen gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres um rund 6 % auf ein Gesamtvolumen von 132.000 t.

deutschland_aussenhandel1_2014.pdf

13.06.2014 / VDF / Deutschland / http://www.v-d-f.de/index.html

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