EU: Paket zur Kreislaufwirtschaft „A Zero Waste Programme for Europe“ („Ein Null-Abfall-Programm für Europa“) veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat ein Paket zur Kreislaufwirtschaft unter dem Titel „A Zero Waste Programme for Europe“ („Ein Null-Abfall-Programm für Europa“) veröffentlicht. Mit dem Programm soll die Kreislaufwirtschaft gestärkt werden.

Freitag 11 Juli 2014 (vor 4 Jahre 2 Monate 11 Tage)
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Die Europäische Kommission hat ein Paket zur Kreislaufwirtschaft unter dem Titel „A Zero Waste Programme for Europe“ („Ein Null-Abfall-Programm für Europa“) veröffentlicht. Mit dem Programm soll die Kreislaufwirtschaft gestärkt werden.

Dies bedeutet konkret:

  • Reycling zu fördern und somit den Verlust wertvoller Rohstoffe zu minimieren
  • Jobs zu schaffen und die Wirtschaft zu fördern
  • zu zeigen, wie uns neue Geschäftsmodelle, Ökodesign und Symbiose in der Industrie Richtung "Null-Abfall" führen können
  • Treibhausgase und deren Schadwirkung auf die Umwelt zu reduzieren

Das Maßnahmenpaket beinhaltet Änderungsvorschläge der EU-Abfallrahmenrichtlinie, der EU-Deponierichtlinie und der EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Damit sollen 18.000 neue Jobs geschaffen werden, gleichzeitig soll Europa wettbewerbsfähiger werden und die Nachfrage für knappe Rohstoffe gesenkt werden.

Es wird angestrebt:

  • die Recyclingquote bis 2030 um 70% zu steigern
  • die Wiederverwendung/ das Recycling von verschiedenen Verpackungen bis 2030 schrittweise (von 2020 bis 2030) zu steigern. Ziel ist es, eine 90%ige Recyclingquote für Papier bis 2025 zu erreichen. Für Plastik wird bis 2030 eine Quote von 60%, für Holz eine Quote von 80% und 90% für Eisen,Aluminium und Glass angestrebt.
  • Lebensmittelverschwendung bis 2025 um 30% zu reduzieren.
  • Complianceschwierigkeiten durch Etablierung eines Frühwarnsystems zu vermeiden.
  • die vollständige Rückverfolgbarkeit von Sondermüll sicherzustellen.
  • die Kosteneffizienz von Programmen zu steigern, die sich mit einer größeren Herstellerverantwortung beschäftigen.
  • Auflagen für kleine und mittlere Unternehmen zu senken.
  • die Verlässlichkeit grundlegender Statistiken zu verbessern und die Zielkalkulationen zu harmonisieren und rationalisieren.
  • die Kohärenz im Allgemeinen zu verbessern, indem Definitionen abgeglichen und obsolete Rechtsvorschriften gestrichen werden.

Monday July 7, 2014/ DG Environment/ European Union.
http://ec.europa.eu/environment/

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