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ASP: OIE startet weltweite Initiative zur Bekämpfung der Krankheit

Ziel ist es, die Krankheit zu bekämpfen, die Prävention und Vorsorge in den Ländern zu stärken und nachteilige Auswirkungen auf die Tiergesundheit, den Tierschutz und den internationalen Handel zu minimieren.

Donnerstag 4 Juli 2019 (vor 11 Tage)
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Angesichts des Ernstes der Situation aufgrund des Fehlens eines Impfstoffs gegen die Krankheit und auf Ersuchen ihrer Mitgliedstaaten will die OIE eine weltweite Initiative zur Bekämpfung der ASP ins Leben rufen. Dabei soll der GF-TADs-Mechanismus (Global Framework for the Control of Transboundary Animal Diseases) zur Entwicklung, Verbesserung und Harmonisierung von Partnerschaften und der Koordination auf nationaler, regionaler und globaler Ebene genutzt werden. Ziel ist es, die Krankheit zu bekämpfen, die Prävention und Vorsorge in den Ländern zu stärken und nachteilige Auswirkungen auf die Tiergesundheit, den Tierschutz und den internationalen Handel zu minimieren.

Die OIE erinnerte ihre Mitgliedstaaten daran, wie wichtig es sei, das Auftreten der Krankheit zu melden, um über das weltweite Tiergesundheitsinformationssystem WAHIS ein umfassendes Verständnis ihrer Entwicklung zu erlangen. Zwischen dem 26. April und dem 9. Mai 2019 waren auf der Plattform 1322 noch laufende Ausbrüche registriert, und es gab 157 neue Meldungen an die OIE.

In Anbetracht der weltweiten sozioökonomischen Auswirkungen der Krankheit, muss die Bekämpfung der ASP sowohl in den betroffenen als auch in den seuchenfreien Ländern höchste Priorität haben. In diesem Sinne fordert die OIE ihre Mitgliedstaaten auf, ihre einschlägigen Normen und Praktiken umzusetzen, um die ASP wirksam zu bekämpfen, insbesondere durch:

  • Präventions-, Früherkennungs-, Interventions- und Ausgleichsmaßnahmen
  • Biosicherheitsmaßnahmen
  • Rückverfolgbarkeit von Schweinen und Kontrolle ihrer Verbringung
  • wirksame amtliche Kontrollen
  • Management von Wildschweinpopulationen
  • Keulung von Tieren gemäß den Tierschutzvorschriften und sichere Entsorgung der kontaminierten Produkte
  • verbesserte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren und zwischen den Ländern
  • Programme zur kontinuierlichen Weiterbildung und Sensibilisierung

Dienstag, 28. Mai 2019/ OIE.
http://www.oie.int

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