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ASP: Ein Jahr später hat Asien fast 5 Millionen Schweine verloren.

Infolge der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), die vor einem Jahr zum ersten Mal nachgewiesen wurde, sind in Asien fast 5 Millionen Schweine verendet oder gekeult worden.

Donnerstag 29 August 2019 (vor 1 Monate 25 Tage)
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Infolge der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), einer ansteckenden Viruserkrankung, die Haus- und Wildschweine befällt und vor einem Jahr erstmals auf dem Kontinent nachgewiesen wurde, sind in Asien fast 5 Millionen Schweine verendet oder gekeult worden. Die Krankheit ist für den Menschen nicht gefährlich, aber bei Schweinen weist sie eine Sterblichkeit von bis zu 100 Prozent auf und verursacht darüber hinaus schwere wirtschaftliche Verluste in der Schweinebranche.

Die ASP ist in sechs asiatischen Ländern präsent: Kambodscha, China, Demokratische Volksrepublik Korea, Demokratische Volksrepublik Laos, Mongolei und Vietnam. Die jüngsten Daten der FAO zeigen, dass die aktuellen Verluste in China, Vietnam und der Mongolei jeweils mehr als 10 Prozent des gesamten Schweinebestandes ausmachen.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Vom Ausbruch der Krankheit sind insbesondere Kleinbauern betroffen, denen möglicherweise das Fachwissen oder die Mittel fehlen, um ihre Tiere vor der Krankheit zu schützen.

In Vietnam macht die Schweinebranche fast 10 Prozent des Agrarsektors aus, und fast drei Viertel des gesamten Fleischkonsums entfallen auf Schweinefleisch. Bislang hat das Land fast drei Millionen Schweine gekeult, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, was Befürchtungen aufkommen lässt, dass die Afrikanische Schweinepest zu einer erhöhten Ernährungsunsicherheit führen könnte, vor allem in Gemeinden, in denen die Ressourcen ohnehin begrenzt sind.

In China wiederum gibt es mindestens 26 Millionen Haushalte, die Schweine halten, und etwa 50 Prozent der gesamten Schweinefleischproduktion stammen von Kleinproduzenten.

„Einige Landwirte haben ihre gesamte Schweineherde durch die Krankheit verloren, und es kann Jahre dauern, bis sich die am stärksten betroffenen Länder von den sozioökonomischen Folgen des Ausbruchs erholt haben", erklärte Dr. Lubroth, Chefveterinär der FAO.

Freitag, 9. August 2019/ FAO.
http://www.fao.org

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