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ASP bedroht weiterhin den Weltmarkt für Schweinefleisch

Laut der Rabobank bedroht die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiterhin den weltweiten Schweinefleischmarkt, und zwar nicht nur durch den Produktionsrückgang in den asiatischen Ländern, sondern auch durch zusätzliche Unsicherheiten bei den Handels- und Produktionsaussichten in anderen Teilen der Welt.

Dienstag 13 August 2019 (vor 1 Monate 3 Tage)
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Während die Schweinefleischpreise in China steigen, scheinen die Produktionsreaktionen im Rest der Welt noch sehr zurückhaltend. Weitere Faktoren wie die Bekämpfung von Krankheiten und das Klima bremsen derzeit die Produktion in Europa und Brasilien. Die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen China und den USA ist ein positives Zeichen und bietet China die Möglichkeit, die Zölle auf die Einfuhr von US-amerikanischem Schweinefleisch zu überprüfen.

China: Schweinebestände geschrumpft

Die ASP breitet sich in China weiter aus, wobei neue Fälle vor allem in den südlichen Regionen des Landes bestätigt werden. Der Anstieg der Preise für lebende Schweine deutet auf eine Verknappung des Angebots hin. Obwohl die Preise für Frischfleisch in Bewegung gekommen sind, drücken die großen Mengen an gelagertem Gefrierfleisch weiterhin die Preise und beeinträchtigen den Markt.

USA: kontinuierliches Produktionswachstum

In der zweiten Jahreshälfte wird mit einem Anstieg der Schweinefleischproduktion gerechnet, angetrieben durch die Ausweitung der Schweinebestände und eine höhere Produktivität. Obwohl die Schweinefleischexporte mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, dürfte die Beilegung der Handelsstreitigkeiten mit Mexiko und Kanada die Exporte ankurbeln. Darüber hinaus ist die Wiederaufnahme der Handelsgespräche mit China als positiv zu beurteilen. Ein wesentliches Hemmnis ist in diesem Zeitraum weiterhin der Arbeitskräftemangel.

Europa: Produktion reagiert noch nicht auf die Preise

Die ASP-Situation in Osteuropa ist nach wie vor besorgniserregend und behindert das Wachstum. Die Sommerhitze verlangsamt das Produktionswachstum und lässt die Marktpreise steigen. Die meisten Mitgliedstaaten verzeichnen ein Wachstum ihrer Exporte, was hauptsächlich auf die gestiegene Nachfrage aus China zurückzuführen ist.

Brasilien: Exporte erreichen neue Höchststände

Die Exporte legen zu, getrieben von der Nachfrage aus China und Russland, doch die Schweineproduzenten sind skeptisch, ob es sich dabei um eine Rückkehr zu strukturellem Wachstum handelt. Die inländischen Schweinefleischpreise steigen, da die Exporte das Produktionswachstum übertreffen. Sollte sich der Inlandsverbrauch in der zweiten Jahreshälfte erholen, wird dies die Preise weiter stützen.

Juli 2019/ Rabobank/ Niederlande.
https://research.rabobank.com

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