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Sauenimpfung reduziert Prävalenz einer PCV2-bedingten Virämie bei den Saugferkeln

Unter Studienbedingungen reduzierte die Sauenimpfung die PCV2-Virämie bei den Saugferkeln mit Kolostrumaufnahme.

Mittwoch 8 Januar 2014 (vor 4 Jahre 3 Monate 13 Tage)

Ziel dieser Studie war es, die vertikale Übertragung des Porzinen Circovirus Typ 2 (PCV2) und die Auswirkungen einer Sauenimpfung auf die PCV2-Virämie bei neugeborenen Ferkeln weiterführend zu untersuchen. Dazu wurden die Sauen von zwei Zuchtbetrieben zufällig für eine nicht-geimpfte und eine geimpfte Gruppe ausgewählt. Ein kommerziell erhältlicher, inaktivierter PCV2-Impfstoff wurde jeweils der Hälfte der Sauen auf den zwei Betrieben zum Zeitpunkt des Absetzens und 18 Tage später appliziert. Zum Zeitpunkt der Geburt wurde von jeweils 70 Sauen beider Betriebe eine Kolostrumprobe genommen. Zusätzlich wurden Blutproben von fünf zufällig ausgewählten Ferkeln pro Wurf gezogen (auf dem ersten Betrieb vor der Milchaufnahme und auf dem zweiten Betrieb nach der Milchaufnahme).

Die Prävalenz von PCV2-Antikörpern in den Kolostrumproben betrug 98,5% (135/137), wobei die Konzentration bei geimpften Sauen signifikant höher lag (P=0,0039). Bei den Ferkeln waren 43,9% (301/685) seropositiv gegenüber PCV2 und 11,7% (80/686) waren PCV2 DNA-positiv. Alle PCV2 DNA-positiven Proben wurden weiter untersucht. In 28 Proben wurde das Virus als PCV2a, in 28 Proben als PCV2b und in fünf Proben als PCV2a und PCV2b charakterisiert. Die Prävalenz von PCV2-virämischen Ferkeln war mit 0,7 bis 22,8% niedriger im Vergleich zu früheren Studien (44,8-90%), was auf eine Änderung der PCV2 Ökologie hindeutet. Diese Veränderung könnte mit dem weit verbreiteten Einsatz von Impfungen zusammenhängen.

Unter Studienbedingungen reduzierte die Sauenimpfung die PCV2-Virämie bei den Saugferkeln mit Kolostrumaufnahme.

K. C. O'Neill, M. Hemann, L. G. Giménez-Lirola, P. G. Halbur, and T. Opriessnig. Vaccination of sows reduces the prevalence of PCV-2 viraemia in their piglets under field conditions. Veterinary Record 2012;171:425 doi:10.1136/vr.100660

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